Ein Original kehrt zurück
Tschamba-Fii ist mehr als ein Produktname. Es ist ein Stück Kosmetikgeschichte – bekannt für eine besondere Pflegeidee, eine unverwechselbare Gestaltung und eine treue Anhängerschaft über viele Jahrzehnte.


Historisches Zeugnis: Anfang 20. Jahrhundert
Der Klassiker
„Tschamba-Fii“ ist historisch seit Anfang des 20. Jahrhunderts dokumentiert.
Die Rezepturgeschichte reicht in die 1930er-Jahre zurück. Tannin erwies sich später als nicht ideal für die regelmäßige Anwendung.
zentral blieb jedoch die Blutwurz.
Sie war Teil der ursprünglichen Rezeptur und ist heute wieder Bestandteil der neuen Tschamba-Fii-Formulierungen.
Ein neuer Weg

Die besondere Pflegeidee
Aus dieser Idee entstand der besondere Charakter von Tschamba-Fii: eine Pflege, die nicht einfach nur oberflächlich aufgetragen wurde, sondern die natürliche Hautpflege und das Hautgefühl in den Vordergrund stellte.
Die historische Rezeptur enthielt pflanzliche Extrakte wie Tormentillwurzel, Malve und Kamille sowie einen gerbstoffähnlichen Hautschutzstoff.
Tschamba-Fii wurde über viele Jahre als fettfreie, kühlende und hautberuhigende Lotion geschätzt.

Anpassung an neue Anforderungen
Im Laufe der Zeit wurde die Rezeptur immer wieder an neue Anforderungen angepasst.
2010 erfolgte eine Anpassung an die damals aktuellen gesetzlichen Vorgaben für Kosmetik- und Sonnenschutz Produkte.
Später konnte Tschamba-Fii nicht mehr hergestellt werden, weil ein zentraler Bestandteil der damaligen Formulierung nicht mehr verfügbar war.

Die Wiederaufnahme
Heute wird Tschamba-Fii neu gedacht.
Die Wiederaufnahme verbindet die historische Pflegeidee mit modernen, marktfähigen Rezepturen.
Dabei wird das Original nicht einfach kopiert, sondern zeitgemäß weiterentwickelt.
Mit pflanzlichen Pflegeextrakten, Mandelöl, Aloe Vera, Panthenol und — bei der Sonnenlotion — einem mineralischen Lichtschutzfaktor 6 auf Basis von Titandioxid.
Der Duft nach Mädesüss

Auch der Duft knüpft an die Vergangenheit an.
Für die neue Linie wurde ein Parfum entwickelt, das dem Original nahekommt. Eine besondere Rolle spielt dabei Mädesüss — als Duftnote, die an das Original aus den 1930er-Jahren erinnert.
Tschamba-Fii im Museum der Dinge
Ein schönes Zeugnis der langen Geschichte findet sich heute im Museum der Dinge in Berlin.
Dort ist eine historische Flasche für das Kosmetikum Tschamba-Fii dokumentiert. Sie wird der Tschamba-Fii-Gesellschaft m.b.H. München zugeschrieben und auf Anfang des 20. Jahrhunderts datiert.
